Die Delegierten des Kongresses schätzten die Gastfreundschaft von Ekaterinburg ab

Am 4. September fand im Ekaterinburger Journalistenhaus eine Pressekonferenz zur bevorstehenden Eröffnung des Ersten Weltkongresses der Menschen mit Behinderungen statt. Die Redner waren Thomas Kraus – der Vorsitzende des Internationalen Organisationskomitees (Deutschland), Andrei Zlokazov – Minister für Sozialpolitik der Region Swerdlowsk, Oleg Kolpashchikov – ein Mitglied des Organisationskomitees, der Präsident der nicht gewinnorientierten Organisation „White Cane“, an dem Treffen beteiligten auch die Vertreter der örtlichen öffentlichen Organisationen, die Delegierten des Kongresses aus Schweden, Deutschland, Frankreich, Norwegen sowie Medienvertreter.

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Die Konferenz wurde von Thomas Kraus eröffnet, nach dem Gruß der Teilnehmer erzählte er üder seine Eindrücke:

– Vor zwei Jahren hatte man noch nicht geglaubt, dass der Erste Weltkongress in Russland stattfinden würde. Der Initiator der Veranstaltung in Ekaterinburg war Vera Simakova (Generaldirektor der nicht gewinnorientierten Organisation „Die Wohltat“ – ed.). Dann fingen wir an, kühne Pläne zu machen und zählten auf 700 Teilnehmer. Und nun wurde diese Zahl bestätigt – 711 Delegierte aus 28 Ländern, darunter auch Russland, werden am Kongress teilnehmen – Träume werden wahr!

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Andrew Zlokazov stellte fest, dass die Organisation solcher Großveranstaltung sowohl ohne Unterstützung der Regierung des Gebiets Swerdlowsk, als auch ohne Hilfe der öffentlichen Organisationen, der Geschäftsgemeinschaft und Freiwilligen nicht möglich wäre. Der Kongress wurde von Vertretern der Allrussischen Gesellschaft für behinderte Menschen, der öffentlichen Organisation von behinderten Menschen und Veteranen der militärischen Konflikte ” Arsenal”, “Ural ohne Drogen”, Rotary- Club und vielen anderen unterstützt.

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According to Oleg Kolpashchikov, the Congress is most valuable for it stimulates global dialogue on inclusion of people with disabilities in the society; it helps make one shared inclusive space. The organizers are confident that the First World Congress will produce real substantial effects for people with disabilities and the society as a whole.

One of the visible results of the Congress is the building of accessible environment in Yekaterinburg, which took place in the course of preparation to the Congress, alongside emerging changes in social attitudes to people with disabilities and the ongoing global exchange of successful rehabilitation and inclusion practices.

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