Vom Ersten Weltkongress für Menschen mit Behinderungen zur EXPO-2025

Neulich wurde bekannt, dass sich Jekaterinburg, das vom 7.-10. September 2017 ca. 700 Teilnehmer aus 30 Ländern der Welt im Ersten Weltkongress für Menschen mit Behinderungen empfängt, nun unter offiziellen Bewerbern um die Weltausstellung EXPO-2025 befindet. Das Thema der Ausstellung sei “Die Welt verändern: inklusive Innovationen für unsere Kinder und nachfolgende Generationen”.

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Schon im September 2017 wird jeder Kongressteilnehmer, d.h. jeder von euch, die Haupttstadt des Urals für sich entdecken, auch als Ort, wo inklusive Innovationen eingesetzt werden. Initiatoren und Veranstalter des Kongresses danken allen Teilnehmern, die sich schon angemeldet haben, allen Partnern und Sponsoren. Alle zusammen haben wir eine Reihe von sozialen Initiativen ins Leben gerufen, die sich von einem ziemlich “kühlen” Hintergrund der russischen Realität, wo es noch viele Stereotypen gegenüber Menschen mit Behinderungen gibt, abheben. Alle zusammen können wir den Russlandsbürgern und der Weltgemeinschaft zeigen, wie man einen inklusiven Raum gestalten kann. Auf diesem Wege konfrontiert man mit einer groβen Anzahl von konkreten Herausforderungen: Infrastruktur, Finanzen, Haltungen und Stereotypen in der Gesellschaft. Aber auf diesem Wege begegnet man in Jekaterinburg auch gemeinnützigen Organisationen, einzelnen mutigen beherzten Menschen mit Behinderungen, die uns über sie nicht vergessen lassen, man begegnet einzelnen Staatsbehörden und ihren Leitern und Mitarbeitern, die diesen kühnen Schritt zur Zusammenarbeit gewagt haben. Wir laden auch Unternehmer, Massenmedien und Stadtbürger ein, diesen Weg mitzugehen. Auch wenn die EXPO-Ausstellung 2025 schlieβlich nicht in der Hauptstadt des Mittelurals durchgeführt wird, findet hier in drei Monaten hundertprozentig der Erste Weltkongress für Menschen mit Behinderungen statt. Bis zur Begegnung am 7.-10. September!