Mitglieder des Internationalen Koordinationsausschusses entwerfen eine “Inklusive Stadt”

Am 24. Juli haben Mitglieder des Internationalen Koordinationsausschusses des Ersten Weltkongresses für Menschen mit Behinderungen im Laufe der Vorbereitungen auf den Kongress Jekaterinburg besucht.
Nach einem Arbeitstreffen im Ministerium für Sozialpolitik der Region Swerdlowsk unter Leitung des Vorsitzenden des Kongressprojektoffices, Ministerialrates für Sozialpolitik der Region Swerdlowsk Alexej Nikiforov begaben sich die Gäste in den Majakowskij-Park – einen der beliebtesten Erholungsorte Jekaterinburgs, um das Gelände des zukünftigen Projektes “Inklusive Stadt” zu besichtigen. Die Delegation mit dem regionalen Sozialminister Andrej Zlokasov an der Spitze prüfte Barrierefreiheit im Park.

 

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“Inklusive Stadt” ist ein einmaliges Projekt, das 8 interaktive Bereiche umfasst, wo mehr als 700 Kongressteilnehmer aus 30 Ländern, Einwohner und Gäste der Uraler Hauptstadt ihre nationale Kultur vorstellen und miteinander umgehen können.
Am 9. September sind auf der Konzertbühne des Erholungsparks Darbietungen von Laureaten des Internationalen Festivals “Inclusive Art- 2016” geplant:
– Tanzgruppen «Otrashenije» (Miass) und «Hi-Tech» (Tscheljabinsk), Tanzstudio «Soul danсe» (Samara), Musikgruppe «Waves band» (Nowouralsk), Tanzstudio «Vivat» (Region Swerdlowsk), Duo Ljudmila Khaustova und Stanislav Konopkin (Chanty- Mansijsk) und viele andere Teilnehmer mit Behinderungen aus dem In- und Ausland.
Zu einer Pointe der Veranstaltung wird ein Konzertprogramm von 27 Musikern des inklusiven Jazz-Orchesters «Groove inclusion» aus Deutschland und Ravels «Bolero» von einer inklusiven Musikgruppe aus dem norwegischen Camphill Vidaråsen.

 

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Interaktive Bereiche bieten folgendes an:
– Workshops von Kongressteilnehmern (Tanzen, Musik, bildende Kunst und Handwerk, Kochkunst usw.);
– eine Messe, die nationale Kultur und Hanwerkerzeugnisse der Teilnehmerländer präsentiert ;
– Sportspiele, ein Hindernisstreifen;
– “freier Micro”, hier können auch Einwohner und Gäste der Stadt ihre Talente zeigen.
Im Majakowskij-Park werden nationale Bauernhöfe der Völker Russlands vorgestellt. Zum Beispiel können die Besucher der “Inklusiven Stadt” bei einer Kosakensiedlung vorbeikommen und mit einem Säbel und einer Riemenpeitsche umgehen lernen. Wer Lust hat, kann mit einem interaktiven Freundschaftszug durch den Park fahren. Die Umgebung wird zur Zeit an die Bedürfnisse der Menschen mit Behinderungen, darunter auch der Rollstuhlfahrer angepasst. Behindertentoiletten werden schon aufgestellt.

 

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Der zuständige Veranstalter des Projektes ist Swerdlowsker regionale gemeinnützige Organisation der Behinderten und Veteranen der lokalen Kriege «Arsenal».
Mitte August wird auf der offiziellen Kongresswebseite (kongress2017.ru) ein Pakrplan mit allen Angeboten der “Inklusiven Stadt” veröffentlicht. Der Eintritt ist frei. Die Veranstalter erwarten mehr als 1500 Gäste.